Gastblog: „Overthinking kills your happiness“ (von Leslie Lynn Haritz)

 

Und Schwupps sind es nur noch 5 ½ Wochen…
– Wo ist die Zeit geblieben?
– Habe ich mich überhaupt verändert?
– Ich bin viel zu schlecht, da läuft was schief…

Meine alltäglichen Gedanken momentan, die mich echt kirre machen… Wer gibt solche Selbstzweifel schon zu? Für mich gehören sie ganz einfach dazu, denn dieser Sport mit einem hohen Maß an Selbstkritik und diesem extremen Ehrgeiz bringen sie mit sich…

Extrem ist es inzwischen geworden: Putenfleisch und Gemüse sind meine Hauptnahrungsmittel. Aber das sehe ich positiv, denn es ist „einfach“, wenn man jeden Tag das gleiche isst.
Und überhaupt „nur“ 6 Wochen diese eintönige Diät zu machen ist schon ein gewisser Luxus, manche machen das sicher noch länger…

Das Training besteht momentan aus Supersätzen mit Sprüngen am Ende eines Satzes, um meine dicken Beinchen zum Brennen zu kriegen! Es powert aus, macht mich irgendwie stolz und Kommentare wie zum Beispiel „du gibst aber auch richtig Gas“ darf ich mir in jeder Einheit anhören…

Das hört sich ja alles so toll an, in meinem Kopf ist es aber ein täglicher Kampf mit mir selbst… Stimmungsschwankungen von „ich kann so nicht auf die Bühne“ bis hin zu „Chakaaa, noch 5 Wochen Vollgas, da geht noch einiges, das wird gut!“…
Wie es wirklich ist, weiß nur mein Coach! Ich habe vollstes Vertrauen in Sabrina und bin so unendlich froh, dass ich dieses Mal jemanden an meiner Seite habe, der sich den Kopf machen darf und mir diese Gedanken abnehmen kann. Das ist unbeschreiblich wertvoll!

Besser geht’s nicht. Sie reagiert immer genau so, dass ich von innen heraus motiviert bin und bringt mich dazu, in diesen Momenten an mich selbst zu glauben,  mich aber auch auf dem Boden der Tatsachen zu behalten. Es ist schwer zu beschreiben, es fühlt sich einfach gut an!

Am Anfang war es so, dass ich jeden Tag Veränderungen feststellen konnte, auch wenn sich an der doofen Waage nie viel tat… die Form wurde besser bzw. es kam überhaupt eine Form. (Ich muss mächtig an Muskeln zugenommen haben, während das Fett aber weniger wurde… voll gegen die Wissenschaft, ja ja, aber so  kann es eben gehen mit der Eisennixe an meiner Seite! Und auch Danke an Mama und Papa).
Zurück zum Thema: jetzt sehe ich nix mehr… Habe ich den Blick verloren? Bin ich in einer Welt, wo eine komplett abgezogene Athletin, die auf der Bühne steht, mein Durchschnittsbild einer Frau ist!?
So in der Art ist es vermutlich und ich fühl‘ mich viel zu fett, sogar zu muskulös, wenn ich meine Mitstreiterinnen anschaue, und überhaupt schlecht… Die Bilder, die ich jetzt von mir mache und mir 2 Monate nach dem Wettkampf anschaue, öffnen mir wahrscheinlich erst die Augen, was überhaupt gerade los ist bei mir. Und dann werde ich drüber schmunzeln… aber jetzt ist es einfach nur nervenaufreibend.

„Overthinking kills your happiness“ passt hier ganz gut. Man kann sich den Kopf zerbrechen und wenn ich jetzt ohne Sabrina wäre, würde ich alle möglichen Dinge ausprobieren, die wahrscheinlich mehr kaputt machen würden als helfen. Man kann aber auch einen so super Coach haben, dem man einfach vertraut und somit geduldig weitermacht!
Und ganz wichtig: HAPPY BLEIBEN.

In diesem Sinne, werde ich die letzten 5 Wochen einfach machen und meinen Kopf in dieser Hinsicht aus dem Spiel nehmen. Das Gefühl, die Leidenschaft für den Sport reichen nämlich völlig aus. Und wenn ich auf der Bühne stehe (und bei dem Gedanken kribbelt jetzt schon alles), sind eh alle Sorgen vorbei.

Ein kleiner Appell hat sich nun auch entwickelt (und das unbeabsichtigt):

 

Sucht euch einen vertrauensvollen Coach, der ist mehr wert, als ihr euch vorstellen könnt! Und genießt die Vorbereitung.

 

Verfolgt meinen Weg auf meiner Facebookseite: https://www.facebook.com/#!/pages/Leslie-Lynn-Haritz/307542556013623?fref=ts

 

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Der informative Blog, Teil 4: Bühnen-Makeup (von Sabrina)

  1006222_10151512636653583_1704676398_n   Ich kann es nicht lassen und präsentiere Euch auch heute wieder einen „Informativen Blog“, diesmal quasi als Fortsetzung oder Erweiterung von meinem Blog „Malen nach Zahlen“ – und zwar zum Thema Makeup auf der Bühne.   Ich selber schminke mich zu gerne. Ich bringe nicht mal ungeschminkt den Müll raus. Schminken bzw. Makeup/Styling allgemein ist für mich mehr als nur „Farbe ins Gesicht“, es hat etwas Meditatives und tut mir gut. Man kann mit kleinen Dingen ganz viel erreichen und auch wenn das Makeup oben auf dem Bild nicht aus meinem Pinsel stammt sondern von der zauberhaften Ava Elderwood, so sieht es meinem „Every-Day-Look“ doch sehr ähnlich. Ok… keine roten Lippen im Büro. *lach*   Ok, ich schweife ab. Also – Makeup auf der Bühne!   Da gibt es ein paar wichtige Unterpunkte:

 

Grundierung

Es gibt verschiedene Meinungen hierzu, aber mein persönlicher Rat lautet:

Schmiert Euch bloß kein Tanning-Produkt ins Gesicht!

  Stattdessen habe ich für Euch mal einige Makeup-Empfehlungen von anderen Mädels zusammengetragen, die allesamt erprobt und für gut befunden wurden.   Studio Tech von MAC – “NW45” oder “NC45”  (je nach Hauttyp) 20119245532240588 IF   oder MAC Studio Fix, Farbton NW47 http://www.maccosmetics.de/product/shaded/158/1231/Products/Gesicht/Foundation/Studio-Fix-Fluid-SPF-15/index.tmpl oder sogar NC50 (danke Sandra Ott) 1186694_669182879812770_1620369741_n 1904237_669182869812771_171236111_n   Guerlain Farbton 24 oder 25, egal welche Linie (lingerie de peau, parure Gold oder parure extreme). Sie passen perfekt zum pro tan. (Danke Olga Kickenberg) G041087_1 Super Stay 24h von Maybelline Jade – “Sun Beige”   (Danke Johanna Sander!) 61rN2PqTbTL__SL1500_   Fit Me Make up von Maybelline Jade – „350“ oder „355“ (Danke Franziska Cetin) tabelle-32   Perfect Cover Makeup von Manhatten – „Bronze“ (Danke an mich *lach*) 100_0807-1024x769   Jan Tana Hi-Definition Make up – nur ein Ton (auch Danke an mich) erin-makeup_face

 

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Update 24.05.2016

Weitere Makeup-Empfehlungen aus einer Diskussion in der Bikini-Börse:

  • sleek Nr 103 supertan
  • Camouflage Make up von Estee Lauder
  • Bronzepuder terra del sol (bei Douglas)
  • Make up Factory (bei Müller, dunkelster Ton!)
  • Ich hatte hingegen vieler Empfehlungen von MAC Studio Fix das NW43  und habe dieses noch mit dem dunkelsten Ton von Loreal Super Stay 24h gemixt um es minimal aufzuhellen.
  •  Kiko 115 Hazlenut
  • MAC NW 45 + MAC Puder DARK TAN 

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  Als Finish/Puder habe ich immer einen einfachen (günstigen) Bronzepuder von P2 oder ähnliches geholt, das reicht völlig.   Ihr braucht Euch auch keine Gedanken zu machen, dass das Gesicht eventuell zu hell oder zu dunkel sein könnte. Es ist nicht erforderlich, exakt den Ton des Tanning-Produktes zu treffen, damit man auf der Bühne gut aussieht. Dunkel muss es aber schon sein: normal_1-DSC_7918   Auf der Bühne sieht das dann normal aus bei Johanna, das Gesicht wirkt nicht zu hell:   normal_1-DSC_0401~3 Bei mir mit dem Manhatten-Makeup plus Bronzepuder: 534424_10150835083903583_454084066_n    

Augen

Wie im Alltag lege ich auch auf der Bühne den Fokus auf die Augen. Man KANN die Farbe vom Bikini aufgreifen, MUSS das aber nicht tun. Ich hatte schon grünes Augenmakeup zum grünen Bikini – und dann später auf der DM doch lieber nur Smokey Eyes. Das ist auch der Punkt: Dunkel geschminkte Smokey Eyes sind super auf der Bühne. Dafür reicht eine einfache Lidschattenpalette vom Budni/DM aus, so etwas in der Art: ger_pl_ASTOR-EYE-ARTIST-LIDSCHATTENPALETTE-SMOKEY-BLACK-720-2432_1 1456058_10151994598158583_1797337666_n Wer Farbe mag, dem kann ich nur dringend raten, mal bei Ebay oder Amazon „Lidschattenpalette“ einzugeben und dann bekommt man für kleines Geld viel Farbe: 88er_palette   Eigentlich braucht Frau solche Farben ja nun wirklich nur auf der Bühne, daher muss das in meinen Augen kein MAC-Lidschatten sein. Aber das ist jedem freigestellt.   Weiterer Pflichtpunkt aus der Gruppe Augen-Makeup sind die Falschen Wimpern. Es geht nicht ohne, sie sind einfach der Bringer und man fühlt sich gleich wie Prinzessin (oder Drag Queen). 🙂 Da das Thema gar nicht so einfach ist kann ich Euch nur raten: üben, üben, üben. Ich habe mir ebenfalls vom Budni so ein paar günstige Wimpern von P2 gekauft und den dazugehörigen Kleber benutzt, das reicht völlig. Auf der Bühne habe ich mir dann ganz tolle von MAC geholt, aber auch das MUSS nicht. Ich bin nur ein Wimpern-Fan und habe eine kleine Kollektion daheim. 😉 Wichtig ist – nicht übertreiben! Also nichts aus dem Faschingsbedarf nehmen. Hier zur Erläuterung nicht nur ein Bild sondern auch ein tolles Video (Achtung lang, aber sehr informativ). Und nicht die Geduld verlieren! 😉 1978787_10151994598133583_1839064363_n     )   Sind die Wimpern dran, KANN man noch einen Lidstrich ziehen – das ist Geschmackssache. Ich gehe ja ohne Lidstrich nicht einmal zum Müll, aber auch hier muss man: üben, üben, üben. Am Einfachsten geht es meiner Meinung nach entweder mit einem Eyeliner-Pen oder mit einem Gel-Eyeliner plus Pinsel. Meine persönliche Kaufempfehlung lautet hier: Gel Eyeliner von MAC in der Farbe „Blacktrack“ und dazu einen guten Lipliner- oder Augenbrauenpinsel (Geschmackssache) augenbrauenpinsel_schraeg_1240x698 Cosmetic_lip_liner_brush_jpg_220x220 eyeliner-mac-blacktrack-gel-liner--large-msg-132820798192   Gibt es auch in der günstigen Variante MIT Pinsel z.B. von Maybilline u.a. 249975_l   Hier ein Video, das ich ganz hilfreich finde. Es gibt aber viele bei Youtube, einfach mal googeln und ein wenig „Schmökern“. 🙂   Die Augenbrauen würde ich mit einem farbigen Stift (wenn nötig) nachziehen, die dunkle Grundierung schluckt da sonst gerne mal viel.  

Rouge

Ihr werdet vermutlich auf der Bühne sehr schmal im Gesicht sein. Ob man dann noch extra die Wangenknochen betonen muss, bleibt Euch überlassen. Ich habe dieses Rouge verwendet von Artdecco: Rosy   Dazu etwas Highlighter auf die Wangenknochen (mit Glitzer) – aber das müsst ihr einfach mal testen.     So, nun haben wir die Grundierung, das Augen Makeup, fehlen noch:  

Lippen

Könnt ihr Euch vielleicht schon denken: Nachdem die Augen schon so viel Bling-Bling abgekommen halte ich persönlich die Lippen lieber etwas „ruhiger“. Ich persönlich habe mir einen pinken Lippenstift plus Gloss geholt und das „musste reichen“. Das ist aber alles Geschmackssache. Folgende Alternativen gibt es:

– Augen im Fokus -> weniger Lippen – rote Lippen -> weniger Augen

  Hier noch mal einige Beispiele von Makeups:   1924756_675671692474668_387888349_n 1897688_675671342474703_544324203_n 1538641_721771431169461_376486076_n 1013293_721771764502761_1014588137_n Makeup1 Makeup3 Makeup2 normal_1-DSC_8042 normal_1-DSC_8193   Strass-Steine in die Augenwinkel oder nicht – oder wie auch immer Ihr Euch entscheidet: Wenn ihr es selber macht gilt: Üben – wie beim Posing!

Und vergesst niemals den Spaß dabei… 🙂

  Zum Abschluss noch ein Video für den Gesamteindruck, ebenfalls sehr gut wie ich finde.                

Das kannst Du nicht… (von Sabrina)

 

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In einer Vorbereitung geht es um mehr als um das bloße „Freilegen der Muskulatur“, zumindest für mich.
Die „mentale Ebene“ ist in meinen Augen fast ebenso wichtig wie die körperliche.

Man wächst an seinen Aufgaben heißt es immer.

Wenn ich mich mal so in meinem Stuhl zurücklehne und überlege, wie oft ich in meinem Leben gehört habe „Das kannst Du nicht (tun)“…

 

Bezogen auf den Sport gab es viele solcher Aussagen:

– Du kannst nicht starten.
– Du hast nicht die richtige Genetik.
– Du hast ein viel zu breites Becken.
– Du hast nicht genügend Muskulatur.
– Du hast noch nie so eine Diät gemacht.
– Du kannst so eine Diät gar nicht durchhalten.

Viel häufiger als die Kritik von außen hören wir Mädels aber den inneren Kritiker – uns selber.
Jahre der monotonen Beschallung durch lauter „Das kannst Du nicht“s haben Wirkung gezeigt.
Wir glauben es selber.

Auch nachdem wir ausgezogen sind und unser eigenes Leben führen, gibt es weiter viele „Das kannst Du nicht“s in unserem Leben.
Manchmal sind es falsche Freunde oder ein eifersüchtiger Partner, denen es Angst macht, wenn Ihr auf einmal so konsequent ein Ziel verfolgt und dabei auch noch gut seid. Die Eltern, die nicht loslassen können und immer noch das kleine Kind beschützen wollen.

Oder eben – wir selber.

 

Mein persönlicher innerer Kritiker wohnt – neben Schweinhund Walter – immer noch in mir.
Aber ich höre ihm nicht mehr so oft zu.
Denn das tut man nur, wenn man kein Vertrauen in sich hat. Dann lässt man dem Kritiker allen Raum zum Stänkern, damit er Euch „klein-hält“.

 

Aber das musste auch ich erst mal lernen.

In einer Wettkampfdiät lernt man wahnsinnig viel über sich selber. Über eigene Grenzen und Machbarkeit von angeblich unmöglichen Dingen.

 

In meiner ersten Vorbereitung war ich echt krass drauf.
Ich wollte es – UNBEDINGT. Habe gebrannt dafür, es gab nur das.
Habe mich voll reingehängt und echt Gas gegeben im Training.
Weinen zwischen den Sätzen oder während dessen – kein Problem.

Jedes „ich kann nicht mehr“ wurde von mir selber bestraft mit zwei weiteren Wiederholungen, frei nach dem Motto „wenn für Jammern Energie ist, geht noch was“ *lach*

Ich war schon etwas… durchgeknallt.

 

Voriges Wochenende hat Jörni beim Suchen nach einem Video auf der Festplatte einen Mitschnitt von mir gefunden – knapp 8 Min. Dauer-Ausfallschritte…
Das war am Ende der ersten Vorbereitung, beißen war angesagt.
Und wenn man danach noch aufs Rad klettert und Dein Freund dann mit der Kamera filmend vor Dir steht und sagt

„Sag mal was Inspirierendes, was würde Ava Cowan jetzt sagen?“

Dann wisst ihr… ihr seid in der Hölle… oder im Himmel – denn ihr wolltet es ja so!

 

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Ihr lernt wahnsinnig viel über Euch.
Lernt, Eurem Coach und auch Euch selber zu vertrauen.
Darauf zu vertrauen, dass ihr das könnt und auch durchzieht.

Es gibt keine Abkürzungen und jeden Stolperer runter vom Weg (Mist essen oder Training ausfallen lassen) schleppt ihr hinterher als Rucksack des schlechten Gewissens mit Euch herum.

-> Es lohnt sich nicht dafür die Schoki zu essen!!

 

Aber wenn Ihr für die Sache brennt, dann macht ihr einfach.
Euer Geist ist so viel stärker als Ihr denkt, Euer Körper gibt schon 10 Wiederholungen vorher auf und sagt es geht nicht mehr. Aber es geht noch viel mehr.

 

…Ihr geht bis zur Klippe, steht zögernd am Abgrund.
Weiter seid ihr noch nie gegangen.
Und dann macht ihr diesen Schritt, das erste Mal wagt Ihr Euch weiter, und stellt fest:

Es geht nicht bergab, sondern von hier aus nur noch nach oben!

 

Lasst dabei Euren inneren Kritiker hinter Euch und macht es wie die Hummel, fliegt einfach und kümmert Euch nicht um die „Das kannst Du nicht“s!

 

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Der informative Blog, Teil 3b: Willst Du starten? (von Sabrina)

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Ein Teil der Bodybuilding-Wettkampf-Szene zu werden kann eine unglaubliche Erfahrung sein, Du wirst Dinge erleben, die Du nie mehr vergessen wirst. Viel über Dich und Deinen Körper und Geist lernen.
Aber es gibt einige Dinge, die Du wissen solltest, bevor Du ins „Kalte Wasser“ springst.

Dieser Teil 2 des Blogs beschäftigt sich mit noch einigen weiteren Punkten, die man beachten sollte, bevor man sich für eine Teilnahme an Wettkämpfen entscheidet.

 

 

Punkt 5: Klassen

Als Mädchen hast Du diverse Möglichkeiten, sich einzureihen in die Gruppe der Wettkampfathletinnen.

Wenn Du Dir eine Show ansiehst, dann achte einmal ganz gezielt darauf, was Dich anspricht und wo Du Dich siehst – körperlich aber auch von der Präsentation.
Ich persönlich bin ja der Meinung, es gibt nichts, das man nicht lernen kann in Sachen Posing, aber einigen von uns fällt es einfach „leichter“ sexy mit den Hüften zu schwingen.

Wenn Deine Statur schon jetzt eher dem stark athletischen Typ entspricht dann wird Dir Dein Coach vermutlich eher raten in der Figurklasse oder noch höher zu starten.
Generell ist es zu Beginn sicherlich eine Erleichterung, sich einmal von jemandem mit Fachkenntnis einen Tipp geben zu lassen, in welcher Kategorie Du wohl gut aufgehoben bist.

Ich habe auch hierzu bereits einen Blog geschrieben:

Link

 

Punkt 6: Verbände

In Deutschland gibt es verschiedene Verbände und damit auch verschiedene Kategorien (denn dies ist stets Verbandssache).
Natürlich ähneln sich die Klassen, aber es gibt doch viele Unterschiede.

Ich bin ein „DBFV“-Mädchen, in diesem Verband „zu Hause“, selber dort gestartet, kenne mich gut aus mit dem Regelwerk und bin quasi Teil der Szene.

Dennoch möchte ich Euch einen kurzen Überblick verschaffen – auch wenn ich mich, wie gesagt, nicht überall so gut auskenne. 🙂

 

DBFV (IFBB)

Bikini, Figur, Physique, Frauenbodybuilding  – (Fitness-Leistungsklasse nur noch international)

Regelwerk und Details: http://www.dbfv.de/regeln.html

NAC

Shape, Fitness, Figur, Bodybuilding

Regelwerk und Details: http://www.nac-germany.de/wir-ueber-uns/klassen-regeln/klasseneinteilung.htm

WABBA

Miss Model, Miss Shape, Miss Fitness, Miss Body Fitness

Regelwerk und Details: http://www.wabba-germany.de/klasseneinteilung/einteilung-der-klassen.html

 

Im Idealfall schaust Du Dir verschiedene Meisterschaften an und machst Dir Dein eigenes Bild, wo Du am besten hin passt.

 

Punkt 7: Stell Dich ein auf Gewichtsschwankungen!

Die Waage und die Frauen – eine Neverending-Story.
Wir alle lieben und hassen sie, die Zahlen, die uns allmorgendlich den Tag versüßen – oder ruinieren. 😉

Mein Blog dazu: Link

Bezogen auf den Wettkampfsport ändert sich hier im Prinzip nicht viel.
Dein Wettkampfgewicht auf der Bühne ist ein Ergebnis von 8 – 16 Wochen harter Arbeit, ausgeklügelter Diät (je nach Ausgangsform und Herangehensweise des Coaches), stundenlangem Training und Schwitzen und möglicherweise Wasser- und Salzmanipulation in der letzten Phase der Diät.
Nicht zu vergessen die Farbe, das Öl, Dein Styling, die Dich am Tag X unglaublich aussehen lassen!

Bitte sei Dir darüber im Klaren: Diesen Look und das dazugehörige Gewicht ist nicht von Dauer!

Du kannst nicht auf Dauer so weiter Diäten bzw. diesen niedrigen Körperfettwert-Level halten, ohne gesundheitliche Risiken einzugehen – besonders als Frau.

Selbst wenn Dein Coach Dir (im Idealfall) hilft auch nach dem Wettkampf mit einem geregelten Essensplan langsam die Kalorien wieder zu erhöhen um einen oft schmerzhaften Jojo-Effekt zu vermeiden – ganz verhindern lässt es sich nicht.
4 – 8 kg mehr sind normal in den Wochen nach dem Wettkampf.

Das ist nicht nur normal, es ist sogar wichtig!

Deine Gesundheit sollte Dir wichtiger sein als der dauerhafte abgezogene Bühnenlook.

Außerdem solltest Du nicht anfangen, Dir Dein Leben von der Waage bzw. einer Zahl diktieren zu lassen.
Sprich mit Deinem Coach über einen Diätplan auch für die Zeit nach dem Wettkampf und dann finde langsam den Weg zurück zu einer „normalen“ Ernährung.

Alles eine Kopfsache und nicht zu unterschätzen!

Regelmäßig frage ich Mädchen, die mal starten wollen, ob sie schon einmal Probleme mit einer Essstörung hatten.
Mein voller Ernst!
Eine Wettkampfvorbereitung KANN Dein Tor zu einer Essstörung sein – wenn Du nicht darauf achtest.

Deshalb: Sei Dir dessen vorher bewusst!

 

Punkt 8: Verlier Dein Ziel nicht aus dem Auge!

Gerade für uns Mädels ist dieser Punkt eine große Herausforderung.

Ich habe schon oft gesagt – und glaube es auch: Eine Wettkampfvorbereitung war und ist das Egoistischste, was ich jemals in meinem Leben gemacht habe.

Als Frau kümmert man sich ja immer um andere, erst die anderen, dann ich (oder wahlweise: gar nicht nie ich).
Dabei kann der Sport uns hier weiterhelfen, zeigen, dass es ganz normal ist, auch mal an sich zu denken.

Bleib fokussiert in der Vorbereitung.
Es kann und wird passieren, dass Du im Kreis der Familie oder Freunde, oder in der Firma negative Kommentare hörst zu Deiner Figur, Deinem Essen. Dinge wie „Du wirst immer dünner“ oder „Du siehst gar nicht mehr weiblich aus“ oder „das kann doch nicht gesund sein, dieses Essen“ sind leider oftmals an der Tagesordnung.
Ich habe ernsthaft mal in der Firma jemanden angefaucht, warum er meine, mein Essen kommentieren zu müssen – ich täte das ja auch nicht.
Der hat nie wieder was zu mir gesagt. *lach*

Weiter Kritikpunkte könnten sein, dass Du ja „nie Zeit hast“, „warum Du nicht nur einen Schluck vom Cocktail probierst“ oder oder.

Behalte Dein Ziel vor Augen.
Du WILLST das, nur Du alleine kannst es auch tun.
Es wird schon zwangsläufig passieren, dass Du Dich im Laufe der Diät dann eher mit den Leuten umgibst, die Dich unterstützen und positiv sind – oder Dich via Facebook mit anderen Starterinnen austauschst.
Haltet zusammen, gemeinsam seid ihr stark.

Für den Umgang mit dem Umfeld gibt’s hier den Blog von mir: Link

 

Punkt 9: Mache es aus den richtigen Gründen!

Sei Dir darüber im Klaren, dass eine Vorbereitung, Wettkampfbodybuilding, grundsätzlich egoistisch ist. Du machst das nur für Dich, niemand hat da einen Nutzen von außer Dir.

Du wirst damit kein Geld verdienen.
Außer Du gewinnst die EM, WM o.ä. und wirst Profi. Und selbst dann erhältst Du nicht automatisch mit der Proficard einen Scheck.

Auch bekommst Du dann nicht 1.000 Angebote für bezahlte Modeljobs und Covershootings – wobei rein theoretisch alles möglich ist. *lach*

Du tust es für Dich.
Für den Stolz, die Du verspürst, wenn Du da oben stehst und weißt: Du hast es gemacht!
Das ist Dein Lohn, dieses Gefühl.
Im Idealfall unabhängig von der Platzierung, denn Pokal hin oder her, das Gefühl kann Dir keiner mehr nehmen.

Sei Dir dabei aber immer bewusst, dass dieser Sport von einem Kampfgericht gewertet wird und die Meinungen der Kampfrichter eben nicht so objektiv wie die einer Uhr oder eines Maßbandes sind.
Deine Platzierungen hängen immer von der Tagesform ab, von dem Feld mit dem Du startest (an einem Tag bist Du vielleicht die Dünnste im Feld, am nächsten Tag schon wieder die Kräftigste).

Tu es für Dich.
Ich habe es für mich getan.
Für die Schmetterlinge im Bauch, Sekunden bevor man auf die Bühne geht, dieses Gefühl wie Verliebt sein.
Für mich, weil ich mir diverse Dinge damit beweisen konnte. Ich liebte es (und tue es noch immer) bis ans Limit zu gehen im Training -und dann noch 2 Schritte darüber hinaus.
Heulen bei Ausfallschritten: Kein Problem, man kann trotzdem weitermachen. *lach*

 

Und auch wenn ich jetzt nicht mehr starte, so war es doch eine aufregende und tolle Zeit.

 

Wenn Du Dich entscheidest zu starten, dann mach!

Geh da raus und gib‘ 100%.

Gib‘ alles was Du hast, an Liebe, Leidenschaft, Ehrgeiz und Biss.

Und egal, was am Ende passiert, steh‘ da oben mit der Gewissheit, dass Du alleine Dich dahin gebracht hast – und sei stolz auf Dich!

 

Vergiss nie das Wichtigste: ENJOY!!!

 

 

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Der informative Blog, Teil 3a: Willst Du starten? (von Sabrina)

 

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Hast Du schon jemals darüber nachgedacht, den Schritt auf die Bühne zu wagen?

Als ehemalige Figurathletin und aktiver Coach für Wettkampfathletinnen möchte ich gern einige wichtige Punkte mit Dir teilen, über die Du Dir vorab Gedanken machen solltest.

 

Punkt 1: Fahr zu einer Show und guck es Dir live an!

In meinen Augen fast der wichtigste Punkt überhaupt.
Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon von Mädels gehört habe „Ich will starten“.
Warum oder wieso konnten sie mir in den seltensten Fällen beantworten.

Dabei ist es ein RIESEN Unterschied, ob Dir die Figur eine Bikiniathletin schlicht gefällt und Du auch so (oder so ähnlich) aussehen möchtest. Wir alle lieben die Bilder von den fitten Mädels mit Sixpack und knackigem Po bei Instegram oder auf Facebook, wer möchte nicht so perfekt geschminkt jeden Tag mühelos unglaublich aussehen?

– Oder ob Du auch wirklich in einem mini, und ich meine WIRKLICH mini-kleinen Bikini, festgeklebt an Deinem Po, eingeschmiert mit Bräunungscreme und Öl, auf 11cm Plastik-HighHeels mit falschen Wimpern klimpernd mit dem Popo auf der Bühne wackeln willst. – mal ganz überspitzt und reißerisch formuliert!

Viele machen sich vorher einfach kein Bild davon, was es wirklich heißt, in diesem Sport zu starten.
Denn der Bühnen-Sport hat ganz oft nicht viel mit den schicken Bildern, die wir alle täglich liken, zu tun.

Wettkampfsport ist mühevoll, bisweilen lustig-lächerlich, schmierig, chaotisch, schlechte Luft Backstage und letztlich nur wenige Minuten on stage bei denen man hoffentlich nicht mit den Schuhen stolpert.

Es ist speziell, aber wenn man es mag, dann ist es alles für einen!

Termine findest Du u.a. hier: http://www.dbfv.de/termin.html

 

Punkt 2: Finde einen Coach

Zu dem Thema habe ich ja bereits einen tollen Blog geschrieben

Link

Und ich kann mich nur wiederholen: Suche Dir mit gesundem Menschenverstand einen guten Coach, der Dir kein vorgefertigten „ein-Programm-für-alle“-12 Wochen Diätplan mailt und Du hörst nie wieder was von ihm.
Wenn Du die Möglichkeiten hast, fahr vorher hin, unterhalte Dich, oder telefoniere wenigstens.
Wobei ich persönlich der Meinung bin, dass ein Coach irgendwie erreichbar sein muss. Jemand in den USA mag super tolle Kenntnisse haben. Bringt Dir relativ wenig, wenn der Formcheck nur via Skype stattfinden kann.
Das mag mal so zwischendrin funktionieren, aber nicht bis zum Wettkampf. Man muss sich einfach auch mal live sehen.

Treffe Deine Wahl umsichtig, lass Dir Zeit dabei und spare nicht am falschen Ende.

 

Punkt 3: Sei Dir im Klaren über die Kosten!

Dieser Punkt wird oft unterschätzt.
X-mal habe ich bei Facebook Nachrichten bekommen wegen eines Bikinis, den ich verkaufen wollte und die Anfrage ging ungefähr so:

„Hi, ich möchte gern Bikiniklasse starten und suche noch einen tollen (gern auch gebrauchten) Bikini, möglichst neuwertig. Gut gefallen hat mir der von Selina Rudel bei der Arnolds Madrid oder der von Ashley Kaltwasser beim Mr. Olympia.
Ich kann aber maximal 100€ ausgeben, weil ich Studentin bin.“

 

Reality-Check!
Hart, aber mal ganz offen und ehrlich: Das wird nichts.
Auch als Studentin nicht. *zwinker*

Der Bikini von Selina hat rund 600 € gekostet (über und über bedeckt mit Strass), der von Ashley vermutlich an die 1.000€, wobei sie den schon öfters getragen hat.

Und es steckt noch so viel mehr dahinter, als nur der Bikini.
Eine Vorbereitung ist teuer, richtig teuer. Bikini, Schuhe, Makeup, Haare, Nägel, Schmuck, Farbe, Coach, Supplemente, Diätessen…

Mach‘ Dir vorher darüber Gedanken, wie Du das finanzieren willst.
Keiner will wochenlang diäten und dann in finanzielle Schwierigkeiten kommen!

 

Aber mal im Detail:


Coach

Die Kosten für ein Coaching variieren stark und ich möchte hier nicht anfangen mit Zahlen eine Art Richtlinie zu geben. Auch habe ich in dem oben erwähnten Blog bereits ausführlich zum Thema geschrieben.
Daher nur so viel: Anfangend bei einer Studiomitgliedschaft (~30€ im Monat) bis hin zu 500€ für eine Vorbereitung habe ich schon alles gehört, Du solltest Dich hierauf einstellen und bei der Wahl des Coaches nicht nur auf den Preis achten.

 

Diät

Das Essen in der Diät kann teuer sein, abhängig von Deiner bisherigen Ernährung. Huhn, Fisch, reichlich Gemüse, gern frisch, das geht ins Geld.

Logo, wenn Du vorher jeden Tag beim Chinesen essen warst ist die Vorbereitung vermutlich günstiger. Aber eigentlich zahlt man drauf, je nach Ernährungsplan.
Also versuche auf Angebote zu achten und plane auch hier umsichtig.

 

Supplemente

Wenn Du nicht schon vorher Nahrungsmittelergänzungen zu Dir genommen hast, kann dieser Punkt richtig ins Geld gehen.
Natürlich kommt es auch hier auf Deinen Plan an, aber ein gutes Whey-Protein, Glutamin, BCAAs, CLA, Multivitamin-Tabletten, Fisch-Öl, divere Vitamine – all das summiert sich.

 

Starterlizenz, Startgebühren, etc.

Je nach Verband fallen Kosten an, damit Du überhaupt erst auf die Bühne darfst. Beim DBFV (IFBB) waren es im letzten Jahr für die Starterlizenz 50,-€.

Diese Lizenz bekommt man nur über ein Verbandsstudio, in einigen muss man dafür noch Mitglied werden – was sicherlich keinen Nachteil bringt, aber eben auch auf die Kosten mit rauf kommt.

 

Bikini

Sicherlich der größte Kostenfaktor nach dem Coaching.

Anders als bei Männern, die ihr Budget nur mit ca. 30-50 € je Posingslip belasten, kann der Bikini für uns Mädels unglaublich teuer sein.

Beginnend bei ca. 80 – 100€ je nach Klasse sind nach oben praktisch keine Grenzen gesetzt, die US-Profis tragen mitunter Bikinis für 1.500 USD und mehr. UNGLAUBLICH.

Du musst dabei bedenken, dass all diese mini-kleinen Bikinis für Dich von Hand genäht werden, vielleicht sogar Maßanfertigungen sind.
Dazu kommen hochwertige Swarovskisteine, die sich auch aus meiner eigenen Erfahrung einfach als die Besten bewährt haben – günstige Chinasteine kommen da einfach nicht ran.

 

Das muss aber nicht als Anfängerin sein.
Man kann z.B. in meiner Gruppe bei Facebook, der Bikinibörse, gebrauchte Stücke günstiger kaufen.

https://www.facebook.com/#!/groups/Bikiniboerse.Eisennixe/

 

Aber mit einem Budget von 100,- € wirst Du nicht weit kommen. Das reicht nur für einen Basis-Bikini mit kaum oder gar keinem Glitzer.

Daher mein Rat: Lieber rechtzeitig anfangen für das gute Stück zu sparen.

Ich habe es schon oft gesagt: Du willst ja nicht all die  Zeit und Mühe und Herzblut investieren, um dann in einem 20€-H&M-Bikini da oben Dir alles zu vermiesen.

 

Kostensparend wirkt sich zumindest für die Figurklasse da die Regeländerung aus, dass man in der Vorwahl nicht mehr einen schwarzen schlichten Bikini tragen muss, sondern nur noch einen braucht – danke an die Entscheider!

 

Farbe

Auch diesen Punkt darfst Du nicht unterschätzen.Es gibt mittlerweile verschiedenste Anbieter und ich selber habe auch verschiedene Erfahrungen.
Als Figurathletin habe ich selber immer Universum Top Tan (übrigens auch offizieller Partner des DBFV) benutzt und war mit der Farbe sehr zufrieden. Ich würde sie jederzeit wieder benutzen.
Eigentlich dachte ich immer, diese Farbe sei zu dunkel für die Bikiniklasse, aber neulich in der Bikinibörse haben sowohl Kathrin Hollmann (Gesamtsiegerin Bikiniklasse Frühjahr 2013), Christin Rohlehr (Deutsche Meisterin kleine Bikiniklasse Herbst 2013) und Katharina Bürger (Gesamtsiegerin Bikiniklasse Herbst 2013) erzählt, dass auch sie Universum Top Tan benutzen.
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Weitere Erfahrungen habe ich mit JanTana gemacht, was ich für Bikini gut empfehlen kann.

Mit Pro Tan habe ich keine eigenen Erfahrungen gemacht, weiß aber, dass es viele zufrieden benutzen.Die jeweiligen Kosten vom Anbieter ab. Man kann sich bei eigenen Meisterschaften direkt anmalen/ansprühen lassen, das ist natürlich teurer, als es daheim zumachen.

Das Universum Top Tan kostet pro Flasche 25,- € und damit bin ich für eine Meisterschaft hingekommen. Dazu kommt dann noch Glanz etc., auch hier summiert es sich also.

http://www.universum-toptan.de/index.html

 

Haare, Makeup, Schmuck

Für uns Mädels geht es beim Starten eben nicht nur um Muskeln.
Nein, es ist sogar im Regelwerk festgelegt (Bikini-Klasse):

Bewertungsrichtlinien:  Symmetrische Körperform, Proportion,  weibliche Ästhetik, Frisur, Make up,  sportive, feminine Gesamterscheinung.

http://www.dbfv.de/bilder/wk_bikini.pdf

Also, natürlich gibt es da einige Tipps und Tricks für Haare und Makeup.

Clip-In-Extentions gibt es mitunter schon günstig, vielleicht kann Deine Freundin Dir auch toll die Haare machen. Makeup ist halt schwierig, den Farbton von der Bräunungscreme zu treffen (diese bloß nicht ins Gesicht schmieren!!).

Einige Tipps habe ich auch schon hier gegeben in meinem Blog:

Link

Aber es gibt mittlerweile auch einige Friseure bzw. Makeup-Artists, die ein Rundum-Styling anbieten vor Ort, da kann man sich gut bei Facebook schlau machen, u.a. mal wieder in meiner Bikinibörse. Kosten dafür reichen von 50 – 150 €.

Anders verhält es sich mit dem Schmuck.
Strass bis das Auge tränt. Natürlich ist alles Geschmackssache, aber um ein paar Euro zu sparen kann ich Euch nur Ebay oder den „Türken-Laden“ an der Ecke empfehlen, dort gibt es gut und günstig.
Richtige Läden wie Swarovski oder Brigitte Bijou sind da schon etwas hochpreisiger. Für Ring, Armbänder und Ohrringe solltest Du aber schon 50 – 80 € einplanen (Ketten sind laut Regelwerk untersagt!).

Schuhe

Schuhe…. ach die Schuhe!! Frau kann ja nie genug haben und auch ich habe schon in einer Wettkampfvorbereitung mehr als ein Paar gekauft.

Auch hierzu gibt es bereits einen informativen Blog von mir für Euch (…was ich Euch schon alles verraten habe… ts ts *lach*):

Link

 

Punkt 4: Sei Dir im Klaren über den Zeitaufwand!

Wenn ich erzähle, dass ich derzeit 4x die Woche zum Sport gehe, dann werde ich von den „otto-normal“-Kollegen groß angesehen, weil sie das unglaublich viel finden.
Als ehemaliger Wettkampfathlet bekomme ich dabei jedoch schon fast ein schlechtes Gewissen. *lach*

Fakt ist: Deine Zeit im Studio wird eher mehr als weniger werden während der Diät.
Training kann, je nach Plan, 4- 6 Tage in Anspruch nehmen. Dazu kommt das Cardio.
Ab einem gewissen Zeitpunkt trennen die Coaches das gern vom Gewichtstraining und schieben es an den Tagesbeginn, so dass Du dann sogar 2x im Studio bist bzw. Sport machst (Heimtrainer sei Dank).

Dazu kommt das Vorkochen des Essens.
Dazu scheiden sich ja die Geister.
Ich selber habe mir jeden Morgen vor der Arbeit mein Essen frisch vorgekocht, weil ich nichts von vorgestern essen mag (ich weiß, ich bin „krüsch“).

Aber es ist nicht untypisch, dass einige Athleten ihren halben Sonntag mit Vorkochen für die Woche verbringen. Hier muss jeder seinen Weg finden.

 

Ein weiterer Punkt bei dem Zeitaufwand ist das Posing-Training.
Gutes Posing ist in allen Klassen essentiell.
Was nützt der beste Körper, wenn Du ihn nicht präsentieren kannst?
Ich habe schon einige sehr gut entwickelte Athletinnen und Athleten gesehen, die leider nur so über die Bühne stolperten und sich nicht gut „verkaufen“ konnten.

Posingstunden mit Deinem Coach bzw. einem extra-Coach oder einer Freundin, die es schon kann, sollten regelmäßig stattfinden.
Zur Show hin (die letzten 6-4 Wochen) sehr regelmäßig, am besten übst Du dann täglich Dein Posing. Man kann den Hüftschwung auch im Büro gut einbauen, bei jedem Gang zur Toilette (die sich auch häufen werden). *lach*

 

 

 

…. mehr in Teil 2 dieses Blogs!