Sklaven (von Sabrina)

Heute Morgen las ich auf Facebook einen Status bei einer Freundin, den ich genau so hätte schreiben können:

„Die Waage und ich, wir werden keine Freunde mehr“.

 

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Dieses kleine Ding, das da im Badezimmer auf uns lauert, hinterhältig und unbarmherzig.
Warum macht man sich eigentlich das Leben so zur Hölle mit diesen dämlichen Zahlen?
Warum sind wir Sklaven dieser Maschinerie?

 

Ich weiß nicht mehr wie viele Male ich schon voller Vorfreude drauf- und voller Frust wieder abgestiegen bin. Es sind doch nur ZAHLEN!!

Wenn man sich mal so orientiert, an den „Normen“, kann man es als Fitness-begeisterte Frau sowieso gleich vergessen.

Ich habe zuletzt im Laufe der Wettkampfdiät meinem Ideal-BMI erreicht. Gewichtstechnisch.
Wenn man sich den BMI meines Freundes ansieht (der ja nun sein Leben lang schon Sport betreibt), stellt man fest: schwerst fettleibig.
Also, rein von den Zahlen her. Denn im echten Leben hat er ein sichtbares Sixpack. 😉

 

Wenn wir doch wissen, dass das für uns eigentlich nicht gilden kann, dieser Zahlenrahmen, warum hängen wir doch so daran?

Ich meine, bei meiner lieben Arbeitskollegin sehe ich es auch: Sie ist wirklich schlank, hat eine tolle Figur, macht Pilates und achtet auf ihre Ernährung. Und doch verzweifelt sie an ihrer Figur, weil da eben nicht die „magische“ Zahl auf der Waage steht.

 

Wer aber definiert diese magische Zahl?
Warum sind wir da so streng mit uns, hängen die Messlatte meist 50cm höher als wir springen können?
Bei mir z.B. hat die magische Zahl im Laufe der Jahre häufiger geändert.
Ich bin 1,67m groß und war schon immer eher kurvig als schlank.

Ganz früher war meine magische Zahl mal 58kg.
Keine Ahnung wie ich auf so etwas gekommen bin. Das entspricht einem BMI von 20,8, d.h. unterer Normalbereich (vermutlich bin ich SO darauf gekommen *lach*).

Dieses Gewicht hatte ich nie.
Oder doch, Moment.
Direkt nach meiner Trennung/Scheidung (2 Wochen nichts essen können hat’s bewirkt – aber es sah definitiv nicht gut aus) – und dann noch mal als ich auf der Bühne stand. Im sportlichen Sinne war das ein guter Look, aber im echten Leben sah das eher nach Magersucht aus.
Ich erinnere mich noch daran, wie Aline mir der Vorbereitung (mit mir als Coach) sagte, dass sie aktuell das Gewicht hätte wie zur Zeiten ihrer Konfirmation! Wir haben nie auf ihr Gewicht geachtet nur auf ihren Look, aber das war ein komisches Gefühl für mich…

Aber auch da: 55kg sind nicht gleich 55 kg. Und ich kenne Bodybuilderinnen, die mit 65kg trotzdem Größe XS tragen. 😉

 

 

Zurück zu den magischen Zahlen:

Direkt nach meinem letzten Start war meine magische Zahl 62kg, ca. 5 kg über Wettkampfgewicht.

Ein halbes Jahr später war meine magische Zahl dann auf einmal 67kg – usw

…wiegen tue ich das trotz x-Korrekturen nicht. 😉

 

Ich wiege sogar deutlich mehr als andere schätzen würden (klar, die Muskeln unter dem Speck wiegen auch was), aber je näher ich der Wettkampfform kam, desto schwerer schätzen mich die Leute vom Gewicht her. Es ist irgendwie paradox.

Zahlen sind eben nur Zahlen.
Den Beweis bekomme ich immer wieder:
In der Vorbereitung führe ich jedes Mal ein Gewichtsprotokoll, nehme aber auch Maße.
Beide Vorbereitung verliefen gewichtstechnisch ungefähr so:

Woche 1-4: – 5kg
Woche 5 – 12: – 2kg
Woche 12 – Wettkampf: -3-4kg

Ihr seht also, dass sich wochenlang nichts getan hat, auf der Waage! Denn optisch und auch von den Maßen her ist sehr viel passiert in der Zeit.

Neues Beispiel, weil ganz aktuell:
Seit ich wieder mit dem Sport angefangen habe hab ich ja auch so ein klein wenig aufs Essen geguckt. Sei es drum, ich wiege mich so ca. 1x die Woche – nur zur Kontrolle.
Und NIX, null komma nix. Ich habe konstant mein Gewicht gehalten.

Es wäre gelogen wenn ich sagen würde, dass sich da ein wenig Frust einschleicht.

 

ABER (und es gibt immer ein aber): Auf einmal passt mir wieder meine alte Jeans!

Ich habe diese Hose das letzte halbe Jahr nicht über die Hüfte bekommen, jetzt geht sie sogar zu. Ok, mit Luftanhalten und nicht bewegen – aber sie geht zu.
Das beweist: Es hat sich sehr wohl was getan, auch wenn die Waage es nicht verrät.

 

Denkt immer dran, wenn ihr völlig frustriert da runtersteigt: Die Waage ist nur EIN Maßstab von vielen.

Sie misst keine Umfänge, nicht eure Gesundheit und auch nicht euren Fitnesslevel.

 

Also verabschiedet ihr Euch vielleicht von einer „magischen Zahl“ und findet eher den magischen Look, den ihr erreichen wollt.

 

 

Karussell (von Sabrina)

 

Und da ist es: Es geht in Deinem Kopf rum, dreht sich, schnell und schneller, das große Karussell der Gedanken: Warum und wieso nur ich.

Warum ist es so schwierig und warum sieht es bei den anderen so leicht aus. Warum war es früher mal leichter – liegt es wirklich am älter werden oder werden wir nur faul(er)?  Ist der neue Job wirklich der Grund für schlechtes Essen oder liegt der Hund woanders begraben?

 

Schmecken Gummibären wirklich so lecker oder sind es nur unsere Geschmacksnerven, die sich daran gewöhnt haben, schon als kleines Kind und es deshalb haben wollen, immer wieder, so wie meine bessere Hälfte rote Beete mag und ich schon beim Geruch würgen muss: weil ich es nicht kenne, als Kind nie gegessen hab.
Früher mochte ich aber auch kein Schwarzbrot, oder keine grünen Bohnen. Irgendwann hab ich die dann mal probiert und für gut befunden. Man kann sich also umerziehen.

 

Und nach 5-6 Monaten sauberen Essens wegen Wettkampfdiät schmeckt einem vieles auch gar nicht mehr.

Ich erinnere mich noch wie gestern, als wir nach der Vorwahl meines allerersten Wettkampfes mit Bekannten zum großen gelben M gingen (hauptsächlich, weil die das wollten, ich mag das Essen dort gar nicht so): Die Pommes haben nur nach Frittierfett und irgendwie ranzig geschmeckt, der Burger wie Pappe…einzig der Vanille-Milchshake war süß, sahnig und geil.

 

Und trotzdem bin ich hinterher wieder zurück zu meinen alten Mustern, die waren mir ja vertraut. Manchmal fühlt man sich da halt auch wohl und möchte gar nichts ändern. Oder doch?

Weil: Beides kann man ja nicht haben, Mist essen auf Dauer und ein Sixpack. 😉

Also: Können wir uns wirklich um-erziehen? Und wenn ja, wie geht das und wie lange dauert das?

 

Die Wissenschaft sagt es dauert einen Zeitraum von x Wochen (je nach Artikel, den man liest), bis sich die Gewohnheiten geändert haben.

Der Eigentest „zweimalige Wettkampfdiät“ zeigt: Nicht zwangsweise muss die ca. 5-monatige Umstellung zum dauerhaften „Erfolg“ führen. Auch nach diesem Zeitraum kann man in alte Muster zurückfallen. Es muss also noch mehr dazu gehören, als schlichtes „anders essen als vorher“.

 

All das kam mir so vor, als versuche man die Nadel vom Plattenspieler dauerhaft nicht in der vorhandenen Rille laufen zu lassen sondern obenauf. Schwierig umzusetzen, das Balancieren auf dem Hochseil – und dort wollen wir doch hin: Auf die Spitze des Berges, zur besseren Aussicht. 😉

 

 

Eine Randbetrachtung außerhalb der Fitnesswelt:

 

Wir alle kennen sie: Die Kollegin, Freundin, Schwester, oder Freundin der Schwester, die einen um Rat fragt, sobald man selber sich körperlich verändert.

Man erklärt alles ruhig, ausführlich, inkl. Trainingsplan und Tips für die Ernährung.

Aber am Ende des Tages wollen sie alle doch nur eins: Die „magische Pille“, die alles ändert – ohne, dass sie sich oder ihre Verhaltensweisen ändern müssen.

 

Aber warum ist das so? Warum fällt es uns so schwer?
Nun wissen wir ja alle, dass weder Fett noch Kohlehydrate der ausgemacht Feind sind – die Dosis macht das „Gift“.
Und viel schlimmer: Eigentlich „wissen wir ja auch alles“, wie ich neulich schon im Blog schrieb.

Ist es eine schlichte Übersättigung an Wissen? Jeden Tag wird man überflutet mit Bildern und Berichten, neusten Diätmodellen und Verlockungen (20kg in 3 Tagen abnehmen).

 

 

Ich schaue mich mal weiter um im Freundeskreis:

 

Eine Bekannte lebt Keto, d.h. sie isst keine Kohlehydrate.
Damit fährt sie langfristig gut zum sanften aber nachhaltigen Abnehmen, den Versuch wieder umzustellen auf „normale“ Kost hat sie abgebrochen und wieder umgeschwenkt auf Keto, unwohl fühlte sie sich… und unsicher.

 

Eine andere Freundin hat schlicht mit Disziplin und Sport sowie angepasstem Essverhalten ordentlich abgespeckt. Soweit so gut. Jetzt hat sie aber wortwörtlich „Angst“ vor normalem Essen, Angst in alte Muster zurückzufallen, möchte nie wieder dick sein.
Auch hier also die Unsicherheit.

 

Aber wie verhält es sich damit, mit der Unsicherheit… worauf deutet das hin?

 

 

Der Ausdruck „Emotionales Essen“ ist uns allen schon mal begegnet. Kennen wir auch alle: Wenn man Liebeskummer hat bringt man entweder wochenlang keinen Bissen runter oder tröstet sich mit Schoki und Eis über den Verlust hinweg.

 

 

Und da haben wir es schon, alte Muster:

Geht’s Dir schlecht? Iss was.
Geht’s Dir gut? Lass uns das feiern – mit Essen.
Hast Du Stress? Hier, Schoki hilft.
Bist Du traurig? Eis macht gute Laune.
Ist Dir langweilig? Erstmal n paar Gummibären.

Stress, Frust, Langeweile – alles lässt sich mit Essen betäuben, zumindest vorübergehend (da bekommt der Ausdruck „Food coma“ gleich neue Dimensionen).

 

Im Joballtag mag das noch gehen, wenn man beschäftigt ist, dann rattert der Tag an einem vorbei und man merkt erst mittags, mit Magenknurren, dass man Hunger hat (wenn man nicht gerad nach Plan und dann z.B. alle 3 Stunden isst).

Aber in meinem Beruf gibt es durchaus auch mal ruhige Momente und wenn dann die Langeweile kommt hat Walter schon mal den Fuß in der Tür und die Naschebox ist leider nur wenige Schritte entfernt. 😉

 

Zurück zum Thema:

Was wir als Kind nicht kennenlerne, das fällt uns später oft doppelt schwer: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“
Wenn man (meist schon in früher Kindheit) lernt, Emotionen derart mit Essen zu verknüpfen, eine richtige Bindung aufzubauen, dann wird das später als Erwachsener schwer das einfach so abzulegen. Diejenigen von Euch, die das nicht kennen, verstehen oft nicht, wovon diese Emotions-Esser sprechen: Es ist wie eine Sucht. Ess-Sucht. Man beschäftigt sich den ganzen Tag mit dem Thema Essen. Und das tun wir ja, ich auch, hier gerad in einem jetzt schon überlangen Blog.

 

Weitere These: „Der Teller muss leer gegessen werden, sonst….
– gibt es keinen Nachtisch
– scheint morgen nicht die Sonne
– ist Mutti traurig  oder
– hat Papa umsonst eingekauft und Essen ist teuer.“

 

Das ist noch perfider. Es knüpft eine möglicherweise zu große Menge Essen an Emotionen.

 

Kennen wir doch auch alle:
Deutsche Urlauber am All you can eat-Buffet. Da wird auf den Teller gestapelt als ginge es um den Weltrekord und kein Morgen mehr.
Schnaufende Menschen mit glänzenden Augen, weil es ja was umsonst gibt (also, quasi umsonst, denn bezahlt worden ist der Urlaub ja vorher).

 

So ähnlich war es auch als Kind: Teller voller als voll.

Sicher haben es die Eltern nur gut gemeint, man war ja auch im Wachstum. Oder man selber durfte sich schon etwas drauf tun und dann waren die Augen doch oft größer als der Hunger.

 

Dazu gibt es zu.B. auch Studien, die belegen, dass „natürlich“ schlanke Menschen einfach aufhören zu essen, wenn sie satt sind. Das haben die schon als Kinder gedurft. Aber bei vielen von uns war es eben so: Immer Teller leer essen.

 

Ok: Wer von Euch hat kein schlechtes Gewissen, wenn er was „wegschmeißt“ vom Essen? Finger hoch!

…. keiner?

 

Ich musste mir das sorgsam an-erziehen.

Mittlerweile ist mein eigenes Argument gegen das schlechte Gewissen „ich verdien mein eigenes Geld, ich kann selber entscheiden wann ich satt bin und ob ich was wegwerfe“.

Zieht nicht immer, ich esse manches Mal halt auch gern den Teller leer. 😉

Besonders bei Eis oder Torte. *lach*

 

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Und das alles passt schon irgendwie zum Sport, denn hatte man vorher keine „komische Beziehung“ zum Essen, dann hat man sie auf jeden Fall hinterher.
Also hinterher = nach einer Vorbereitung oder auch nur Sommerdiät. Wenn man sich mit dem Thema so intensiv beschäftig, dann hat man schon… einen Knall. Auch wenn er weit verbreitet ist, er bleibt trotzdem, was er ist: ein Knall.

 

Damit wären wir auch schon beim Thema: Gewohnheiten.

 

Wie ich gelesen habe, fällt die Umstellung auf bessere Essensgewohnheiten vielen schwer, weil sie Verlustängste haben. Interessant.

Verlustängste kannte ich sonst nur zum Thema zwischenmenschliche Beziehungen – aber nicht im Zusammenhang mit Essen. Und natürlich ist es einleuchtend, dass man, wenn man seit 30 Jahren morgens Brötchen mit Marmelade isst, nicht von jetzt auf gleich Gefallen an Haferflocken findet. Wir müssen unserem Körper, den Geschmacksnerven, aber auch unserer Seele Zeit lassen bei der Umgewöhnung.

Ich glaube, dass es für Psyche und Körper durchaus mal gut ist, wenn da eine Pizza oder zwei Glas Wein auf dem Zettel stehen. Auch unser Körper ist ein Gewohnheitstier und man sollte ihn ab und an schocken (ja ja, schon klar: ab und zu, nicht täglich).

 

Wer von Euch isst nur, wenn er Hunger hat?
Ich denke, die wenigsten. Meistens esse ich, weil es „Zeit ist“. Und dann bis die Portion weg, also der Teller leer ist.

 

Eigentlich blödsinnig.
Die letzten Tage habe ich mal probiert auf Hunger zu warten, eine interessante Erfahrung – vor allem Hunger und Appetit zu unterscheiden.
Damit einher geht, mal wieder Essen zu genießen.
Also wirklich zu genießen. Ohne Fernsehen, Handy, Internet nebenher – einfach mal an den Tisch setzen (ich LIEBE unseren Esstisch) und das Essen richtig schmecken.
Gar nicht so einfach… mal hat sich zu sehr an das Essen beim Fernsehen gewöhnt, an das nebenbei, roboterhafte Gestopfe. Natürlich gibt es dabei kein Sättigungsgefühl und die Spirale dreht sich weiter.

 

 

 

Am Ende bleibt noch als Punkt: Das „sich-verrückt-machen“.

 

In der Wettkampfdiät hat man ja seinen Plan.

Da hält man sich strikt dran, kein Raum für Interpretationen, nix (also, wenn man einen Coach hat).  Macht es wunderbar einfach – aber so mag man doch nicht leben, oder?

Balance will ich finden… und die schleicht sich langsam ein.

 

Nach meiner letzten Wettkampfdiät (und das kennen wohl fast alle Starter) war der Heißhunger auf alles „Verbotene“ unermesslich. Waren es 2010 die Franzbrötchen war es diesmal eher alles salzige (Chips, Nüsse etc.).  Das Problem ist dann nicht das Nahrungsmittel an sich, sondern die Mengen, die konsumiert werden. So eine Tüte Chips lässt sich ganz easy weg-inhalieren. Kennen sicher viele von Euch.  Gefühlt blinzelt man zweimal und leer ist die Tüte. Oh Schreck – das ist ein fettes Plus auf dem Kalorienkonto des Tages.

 

Nun ja – diese Phase ist vorbei. Der Heißhunger legt sich sobald der Körper kapiert, dass die „Hungersnot“ vorbei ist und alles wieder frei verfügbar.

Und das ist auch so ein wichtiger Punkt: „frei verfügbar“.

 

Eine weitere Bekannte von mir lebte jahrelang immer nach dem Plan „5-6 Tage clean essen und dann Sonntag Refeed, am liebsten Brunchen.
Da hat sie sich dann richtig satt gegessen an all den Leckereien, die es unter der Woche nicht gab.

Ich war mal mit ihr brunchen und hab nicht schlecht gestaunt, was da alles rein geht in das zierliche Persönchen.

 

Nun aber hat sich ihr Leben geändert, wie bei mir: Aline ist schwanger und hat andere Prioritäten.
Sie isst mittlerweile gemäßigter, einfach worauf sie Lust hat, aber halt in Maßen, so wie sie Hunger hat. Sie hat etwas zugenommen (natürlich), aber immer noch eine tolle Figur.

Widerlich (Insider).

 

Und sie erzählte mir neulich, dass sie gar nicht mehr Brunchen gehen mag.
Weil es sich für sie nicht mehr „rentiert“, sie sei nach einem Brötchen satt und überhaupt habe es den Zauber verloren.
Interessant.
Wir haben das mal beleuchtet und festgestellt, dass es wohl daher kommt, dass sie mittlerweile eine „bessere“ Balance gefunden hat, d.h. sich kein Brötchen oder Nutella mehr verbietet und deshalb am Sonntag alles voll Heißhunger verschlingt.

Sie isst einfach wann sie will, was sie will, in den Mengen die sie will. Schuld daran ist die Schwangerschaft.

 

…ob nun schwanger werden für uns alle die lang gesuchte „magische Pille“ ist möchte ich hier öffentlich bezweifeln, aber ich fand diesen Denkansatz trotzdem sehr interessant.

 

 

Also doch und immer wieder: Balance.

 

 

 

Ihr merkt schon, ich beschäftige mich wirklich mit dem Thema, habe ich ja letzte Woche auch schon angedeutet.

Ich denke langfristig bringt es nur was, sich eine Richtung zu suchen, etwas was man dauerhaft durchziehen kann. Aber man muss auch testen, was einem liegt. Und manchmal stellt man auch nach einer Zeit fest: Dieser Weg ist zwar schick ausgebaut, aber nicht meiner.

 

Fest steht: Ich hab mein Programm noch nicht gefunden, mich noch nicht festgelegt. Ich teste mich weiter durch und mache mir so meine Gedanken über alte Muster, Laster, Walter, Gefühle und Gedankenkarussell.

 

Und bei all dem auch schlechtes Gewissen (warum eigentlich und wem gegenüber?), die daraus resultierende „schlechte“ Kortisolausschüttung, die angeblich auch nur dick macht… Aber „dick“ macht doch eigentlich nur ein Übermaß an Kalorien…und das ist doch so einfach gegessen, meist nebenbei, vor allem wenn wir Stress haben… oder uns welchen machen, denn:

 

 

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Was ist Euer Weg?

 

Habt ihr ihn schon gefunden?